Freiheit


Die Sprache kann der letzte Hort der Freiheit sein. Wir wissen, daß ein Gespräch, daß ein heimlich weitergereichtes Gedicht kostbarer sein kann als Brot, nach dem in allen Revolutionen die Aufständischen geschrieen haben.

der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll

Unser Bekenntnis zu Freiheit und Demokratie kennt weder Denk- noch Redeverbote. Freigeistig ist unser Bekenntnis zu offener Diskussionskultur und zur Freiheit des Wortes.

Das heißt für uns, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und jede opportunistische Verneigung vor zeitgeistiger „political correctness“ abzulehnen. In dieser vermeintlichen politischen Korrektheit sehen wir ein Diktat, das Recht und Pflicht zur eigenen freien Gewissensentscheidung über richtig oder falsch, gut oder böse verneint und damit in gefährlicher Weise die freie und offene Willensbildung behindert.

Das wollen wir nicht widerspruchslos hinnehmen.

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

der britische Schriftsteller George Orwell